Morgenroutine: Entscheide, wie dein Tag beginnt! - Be present.
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Morgenroutine: Entscheide, wie dein Tag beginnt!

Morgenroutine

Morgenroutine: Entscheide, wie dein Tag beginnt!

Nicht immer war ich selbständig und konnte mir meinen Tag selber einteilen. Es gab Zeiten in denen ich bis zu 60 Stunden pro Woche gearbeitet habe und daneben noch zwei Kinder und den Haushalt zu stemmen hatte. Rückblickend weiß ich, dass ich das ohne meine Morgenroutine nicht geschafft hätte. Über die Jahre hat sie sich wenig verändert und begleitet mich bis auf wenige Ausnahmen täglich. 

Morgenstund hat Gold im Mund! Echt jetzt?

Lohnt sich das frühe Aufstehen tatsächlich? Es gibt handfeste wissenschaftliche Gründe, die dafür sprechen. Das Schlafhormon Melatonin wird vermehrt in der Nacht bzw. Dunkelheit produziert. Bei Tagesanbruch sinkt der Melatoninspiegel und im Gegenzug steigt der Cortisolspiegel an. 

Cortisol ist an zahlreichen Stoffwechselvorgängen im Körper beteiligt und ermöglicht, dass wir körperlichen und psychischen Belastungen besser gewachsen sind. Die meisten Menschen verspüren zwischen ca. 6.30 und 10.00 Uhr ihre höchste Leistungsfähigkeit. 

Was ist eine Morgenroutine?

Hat nicht jeder seine morgendlichen Abläufe, ohne die er sonst durch den Tag stolpert? Routinen, Rituale oder Gewohnheiten geben Sicherheit und Struktur.  Ausschlaggebend ist, wie man sie sich bewusst zunutze macht.

Es entscheidet sich zumeist schon am frühen Morgen, was aus dem Tag wird. Ob du dich von der Hektik des Alltags mitreissen lässt oder das Steuer in der Hand behältst, weil du deine Prioritäten geordnet und deine Ziele festgelegt hast. Deine persönliche Morgenroutine kann dich dabei unterstützen. 

Was bringt dir eine Morgenroutine?

Am Morgen ist unser Geist noch offen und du kannst die Zeit für Dinge nutzen, zu denen du den restlichen Tag nicht mehr kommst. Dabei ist weniger wichtig, zu welcher Tageszeit du aufwachst, sondern wie du die Phase nach dem Aufwachen gestaltest. Mit einer bewussten Morgenroutine gewinnst du die Klarheit, die du brauchst um deinen Tag zu gestalten. 

Deine persönliche Morgenroutine

Eine Morgenroutine sieht bei jedem anders aus und ist zutiefst persönlich. Was ist für dich am frühen Morgen wichtig? Was brauchst du körperlich um möglichst fit in den Tag zu starten? Was hilft dir mental? 

> Überlege dir, welche Elemente du gerne in deine Morgenroutine integrieren möchtest. 

> Starte mit weniger und probiere für einen Zeitraum von mindestens einer Woche aus, ob es für dich passt und unterstützt.

> Lass weg, was dich stört und passe an, wenn notwendig. 

Wenn ich morgens, und das ist meistens sehr früh, in der Küche sitze, sind schon die ersten Läufer unterwegs. Wenn dir das hilft, das beste aus deinem Tag herauszuholen, ist das o.k.. Bei einer Morgenroutine geht es aber primär nicht darum, noch produktiver zu werden und noch mehr Leistung aus sich herauszuholen. Sie soll dir dazu dienen, mit mehr Klarheit, Gelassenheit und Lebensfreude dem Tag zu begegnen.

Meine persönliche Morgenroutine

Ich habe schon viel ausprobiert. Meditation, Sport, Yoga, aber irgendwie ist bei mir in der Früh der Kopf hellwach und der Körper träge. Meditation, Sport und Yoga findet bei mir im Laufe des Tages statt. 

> Mein Tag beginnt, wenn alle im Haus noch schlafen. Ich genieße einfach die ungestörte Ruhe bevor alles losgeht.

> Nach dem Zähneputzen trinke ich den einzigen Espresso des Tages. Danach gibt es einen halben Liter Tee. 

> Ich sammle kurz meine Gedanken in einem Journal. Es ist mir vollkommen egal, dass es häufig die gleichen sind. Wenn sie raus sind, geht es mir besser. Es ist meine Form von morgendlicher Meditation, wenn meine Füllfeder das Papier berührt. 

> Danach teile ich mir meinen Tag ein. Yoga oder Bewegung sind dabei Fixpunkte in meiner Planung. Bei den meisten Aufgaben ist klar definiert, mit welchem Ergebnis sie als abgeschlossen gelten. 

> Während der ganzen Zeit bin ich nicht online, weder mit dem Telefon, noch mit dem Tablett.

Wenn du dir Inspirationen für deine Morgenroutine holen möchtest, empfehle ich dir das Buch „Morgenroutine: Motivation erfolgreich steigern durch Ihr individuelles Morgenritual“ von Georg Franken.

Mein abschließender Tipp für dich

Eine Morgenroutine ist eine persönliche Sache. Meine passt für ich so, dass ich sie nicht einmal im Urlaub ändere. In welcher Stimmung und mit welchen Gedanken ich den Tag beginne entscheidet sich aber schon viel früher, nämlich am Abend beim Schlafengehen. Die Gedanken mit denen du einschläfst, mit denen wachst du morgens auf. Nachzulesen in „Just One Thing“ von Rick Hanson.  

 

 

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